Jutta Riedel-Henck ♦ Schulstr. 10 ♦ D–27446 Deinstedt

An den
Bundesgesundheitsminister
Karl Lauterbach
Bundesgesundheitsministerium
Friedrichstr. 108
10117 Berlin

 

Deinstedt, 15.1.2022

Sehr geehrter Herr Lauterbach,

ich möchte Ihnen ein Video empfehlen, das sich aus einer spirituellen Sicht mit Ihren Aussagen und Motiven befasst.

https://heinz-grill.de/karl-lauterbach-mensch-geistig/

Nachdem ich gelesen habe, dass einer Ihrer wissenschaftlichen Schwerpunkte die Epigenetik gewesen sei, hege ich ein wenig Hoffnung, Sie auf einen wahrhaft lösungsorientierten Weg zu locken.

Sie erscheinen mir wie ein Suchender, der sich in die Öffentlichkeit begibt aufgrund einer heimlichen Sehnsucht, entdeckt zu werden. Das wäre für sich genommen ganz und gar nicht verwerflich, Sie aber tun dies als Verantwortlicher im Amt des Gesundheitsministers.

Aus der katholischen Kirche sind Sie ausgetreten, es sei eine Gewissensentscheidung gewesen, als Ihnen das Ausmaß von sexuellem Missbrauch von Kindern in der Kirche bewusst geworden sei. „Aus der Perspektive der Opfer tun sich Abgründe auf“, werden Sie zitiert.

Quelle: https://www.t-online.de/region/koeln/news/id_89845268/koeln-deshalb-ist-karl-lauterbach-aus-der-kirche-ausgetreten-.html

Dass ich Ihnen schreibe, beruht meinerseits auf einer Gewissensentscheidung. Denn ich sehe leider einige Parallelen zu dem Missbrauch von Kindern in der Kirche durch Ihre aktive (Mit-) Wirkung in der „Corona-Krise“.

Haben Sie sich nach dem Austritt aus der Kirche mit den Hintergründen zu den Missbrauchsskandalen befasst? Oder es schlicht bei Ihrem Austritt belassen, um sich anderen Themen zuzuwenden? Was glauben Sie, warum es in kirchlichen Institutionen zu solchen Missbrauchshandlungen kommt? Wo liegt die Ursache? Und was hat das mit Ihnen zu tun? Mit Ihrer eigenen Biografie und Prägung? Haben Sie das für sich aufgearbeitet?

Aus der Perspektive der Opfer tun sich Abgründe auf“, werden Sie in dem o. a. Artikel zitiert.

Woher kennen Sie die Perspektive der Opfer?

Ich gehe davon aus, dass die Dunkelziffer sexuellen und seelischen Missbrauchs von Kindern ungleich viel höher ist als die bis heute an die Öffentlichkeit gelangten Fälle. Nicht nur in der Kirche, sondern in Familien, Schulen, Vereinen, Sekten, diversen Gruppierungen inklusive politischer Parteien (Kinder- und Jugendarbeit usw.).

Herr Lauterbach, Sie selbst werden am besten wissen, wie es Ihnen geht. In der medialen Öffentlichkeit kursieren inzwischen unzählige Videos, Mitschnitte von Interviews, Talkshows, Reden, die Sie als gebrochenen Menschen erkennen lassen, der mehr oder weniger hilflos versucht, den starken Mann zu spielen, der alles im Griff hätte, der gar die Welt retten müsste und sogar daran glaubt, es zu schaffen. Während Sie sich unsagbar häufig widersprechen und so viel, das kann ich nicht anders nennen, Unsinn reden und wirken, als sei Ihre Seele irgendwo abgespalten in der Tiefe versunken.

Ich glaube, Ihre vielen Fürsprecher und „Freunde“ haben in erster Linie Mitleid mit Ihnen, weil sie alle Ihre tiefe Not spüren und Sie bei aller Fehlerhaftigkeit sympathisch finden. Vielleicht auch deshalb, da diese ihrerseits unter ähnlichen, uneingestandenen Traumata zu leiden haben und sich in Ihnen gespiegelt finden.

Eigentlich steht es mir nicht zu, Ihnen das so direkt zu schreiben, ungefragt. Aber mein Gewissen lässt mir keine Ruhe, denn ich muss leider, leider, leider nun seit langem verfolgen, wie die von Ihnen geforderten, geförderten, beworbenen, vertretenen und befohlenen Maßnahmen unzählige Kinderseelen quälen!

Ich sage damit nicht, dass diese Kinderseelen ansonsten rundum gesund und heil gewesen seien und Sie allein an deren Leid Schuld sind. Wohl aber, dass Sie in nicht geringem Maße dazu beitragen, dem ohnehin schon unerträglichen seelischen Leid noch eins draufzusetzen, es zu triggern und gleichfalls die Folgen herabzuspielen oder ganz zu ignorieren, um Ihrerseits keinerlei Konsequenzen zu ziehen!

Jeder Täter kann nur Täter sein, weil er einmal selbst Opfer war!!! Das ändert aber nichts an der Schuld eines Täters!

Herr Lauterbach, ich fordere Sie hiermit umgehend auf, jegliche Werbung für Gen-Therapien (Sie nennen es Impfung) an Kindern zu unterlassen! Ich halte Sie für nicht zurechnungsfähig, einschätzen zu können, was diese „Impfungen“ für unwiderrufliche Schäden verursachen. Das gilt natürlich gleichermaßen für Erwachsene. Doch die Kinder sind leider eben vielen Erwachsenen/Eltern/Betreuern anvertraut, die solche Gefahren nicht erkennen können oder gar wollen, da sie ihrerseits missbrauchte Kinder waren.

Sie merken offenbar nicht, Herr Lauterbach, dass Sie Ihre eigenen Ängste auf ein Virus projizieren, um es mit aller Gewalt zu bekämpfen, auszutreiben. Das eigentliche Problem ist aber kein Virus, sondern eine traumatische Missbrauchserfahrung (bzw. ganz viele davon).

Solange Sie das nicht in sich selbst erkennen und lösen, werden Sie diese Missbrauchserfahrung auf andere übertragen und als Täter fungieren! Das Leid wird noch unerträglicher als es ohnehin schon ist!

Warum sagt Ihnen das, was ich hier schreibe, niemand aus Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis??? Niemand Ihrer Kollegen? Sie sind in Verantwortungspositionen für ein ganzes Land und seine Kinder!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich dulde das nicht und werde so lange weiterschreiben und Sie bedrängen, bis Sie endlich einsehen, dass Sie einer psychotherapeutischen Behandlung bedürfen und Ihr Amt sofort niederzulegen haben! Der Gesundheit aller zuliebe! Inklusive der Ihren!


Mit resoluten und freundlichen Grüßen!

Jutta Riedel-Henck

 

Brief als pdf-Datei