Alles beruht auf dem Gesetz der Anziehung. Wir sind Magnete und wirken über magnetische Felder auf unsere Umgebung mit unendlicher Reichweite. Die magnetische Ladung ist im Ursprung seiner Quelle, dem "Nichts", immer gleich, unveränderbar und ausgeglichen. Alles existiert hier zugleich in absoluter Harmonie als Ganzes. Das Nichts ist das Alles. Das Nichts gibt es also gar nicht. "Das Nichts gibt es nicht" ist eine doppelte Verneinung und somit überflüssig. Diese Art zu denken ist gleich einer illusionären Blase, in die wir uns verirrt haben: Ein Teufelskreis.

Wenn wir uns schlecht fühlen, ist das ein sicheres Indiz, dass wir uns in einer negativen Illusionsblase befinden, die wir selbst erschaffen haben und am Leben erhalten.

Ein einziges Nein genügt, um den natürlichen Fluss ursprünglicher Ausgeglichenheit zu stören.

Dieses Nein ist kein Wort. Das Wort Nein, die Zeichenfolge N E I N, ist nur ein Platzhalter in unserer Vorstellung, das ebenso ausgelegt werden könnte wie ein Ja.

Eine gute Übung für den Alltag wäre, sich immer mal zu fragen, wie das Nein, das Sie gerade ausgesprochen oder in Gedanken formuliert haben, sich auf Ihr Befinden auswirkt. Wie geht es Ihnen damit? Wie fühlen Sie sich?

Zeichnen Sie eine gerade waagerechte, horizontale Linie. Der Anfangspunkt steht für "Absoluter Frieden, Ausgeglichenheit, Harmonie, Entspannung, Ursprünglichkeit ... Licht – weiß". Der Endpunkt für "Depression, Antriebslosigkeit ... Dunkelheit – schwarz".

Nehmen Sie ein Blatt Papier, das Sie in der Mitte falten. Die durch den Knick entstandene linke Spalte steht für Alles, die rechte für Nichts.

Assoziieren Sie für sich Begriffe, die Ihnen ein friedvolles, lösendes Gefühl bereiten, um sie in der linken Spalte zu notieren.

Lassen Sie diese in Ruhe auf sich wirken und legen das Blatt zur Seite, um sich wieder dem Alltag zu widmen.

Jutta Riedel-Henck, 5. Oktober 2022

 

aus: "Nichtsvertrauen". Werk in der Entstehung: 4. Oktober 2022 – ...